Das Brandenburger Tor und die Kuppel des nahegelegenen Reichstags sind prägende Symbole der deutschen Hauptstadt, während auf der Museumsinsel ihr kulturelles Herz schlägt. Das multikulturelle und vielfältige Berlin ist das ganze Jahr über eine lohnende Destination. In der Sommerhitze bringen die Seen Abkühlung, und im Winter lässt es sich wunderbar über die Weihnachtsmärkte bummeln. Die East Side Gallery ist der längste noch stehende Abschnitt der berüchtigten Berliner Mauer, die einst die Stadt teilte. Heute ist Berlin für sein pulsierendes Nachtleben mit Live-Veranstaltungen, Bars und Clubs bekannt.

Die besten Stadtviertel Berlins

Potsdamer Platz

Das Reichstagsgebäude

Das Reichstagsgebäude bei Nacht (Foto: Getty Images)

Am südöstlichen Rand der weitläufigen Parkanlagen des Berliner Tiergartens befindet sich der Potsdamer Platz nur einen kurzen Fußweg entfernt vom Checkpoint Charlie, dem legendären Grenzposten aus dem Kalten Krieg. Ein einmaliges Erlebnis in der näheren Umgebung ist das Deutsche Spionagemuseum, eine Multimedia-Ausstellung, die Einblicke in die Geschichte der Spionage in Berlin gibt.

Von dort erreichen sie in 15 Minuten fußläufig die Kirchen mit ihren eleganten Türmen und dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Im Winter findet auf dem weitläufigen Platz einer der beliebten Weihnachtsmärkte Berlins statt.

Sie müssen im Voraus buchen, wenn Sie die Kuppel im Reichstaggebäude von innen sehen möchten, vermeiden so aber auch das Schlangestehen. Die Dachterrasse hoch über dem Sitz des Deutschen Bundestags gibt den Blick über die ganze Stadt frei. In der näheren Umgebung verteilen sich Gedenkmonumente, darunter das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

Der Curtain Club im The Ritz-Carlton, Berlin ist der ideale Ort, um sich bei einem frischen Aperitif von einem anstrengenden Tag Sightseeing zu erholen. Machen Sie sich dann auf den Weg zum The Midtown Grill im Berlin Marriott Hotel und genießen dort zum Abendessen eine Auswahl an Steakspezialitäten und amerikanischen Klassikern.

Museumsinsel

Museumsinsel Berlin

Auf der Berliner Museumsinsel schlägt das kulturelle Herz der Stadt (Foto: Getty Images)

Die Berliner Museumsinsel ist das kulturelle Herz der Stadt. Außereuropäische Kunst und Exponate werden im Humboldt Forum ausgestellt. Die Insel, ein UNESCO-Weltkulturerbe, beherbergt fünf altehrwürdige Institutionen, darunter das Alte Museum, wo Exponate aus der Antike zu sehen sind, sowie einen Neubau aus dem 21. Jahrhundert, die vor Kurzem fertiggestellte James-Simon-Galerie. Wer bereit ist, die 270 Stufen zur Aussichtsplattform des benachbarten Berliner Doms zu erklimmen, wird mit einem schönen Blick auf die Insel belohnt.

Am gegenüberliegenden Spreeufer erfahren Sie in den interaktiven Ausstellungsräumen des DDR-Museums alles über den Alltag in der Deutschen Demokratischen Republik. Nach einem 15-minütigen Spaziergang vorbei an der Marienkirche erreichen Sie den Alexanderplatz, wo sich der Berliner Funkturm befindet. Die dortige Bar auf 203 Meter Höhe ist ideal für einen Cocktail, wenn Abends das Lichtermeer der Stadt erstrahlt. Eines der wohl eindrucksvollsten Erlebnisse in Berlin.

Friedrichshain und Kreuzberg

Ein kulturelles Highlight und Ode an die individuelle Kreativität und das künstlerische Schaffen erwartet sie dagegen im Haus Schwarzenberg, in dessen Hinterhöfen sich neben dem Anne Frank Zentrum eine bunte Mischung aus Künstlerateliers, Freiluftkino, Gedenkstätten, Independent Bars und Galerien tummelt. Dank der bröckeligen aber gleichzeitig authentischen Fassade inmitten einer modernisierten Umgebung hat das Haus in Berlin bereits einen Kultstatus erreicht und gilt als Insider-Tipp für all diejenigen, die die Gegensätzlichkeit Berlins lieben.

Weiter geht es zur Mühlenstraße entlang des nördlichen Spree-Ufers, wo der längste noch stehende Abschnitt der Berliner Mauer zu sehen ist. Die rund um die Uhr geöffnete East Side Gallery erstreckt sich über mehr als einen Kilometer. Mauerabschnitte als Symbole des Kalten Kriegs tragen jetzt Wandmalereien internationaler Künstler.

Unweit des Spree-Ufers können Sie einen Spaziergang in die Vergangenheit Berlins auf der Karl-Marx-Allee wagen, auch als Stalinallee bekannt. Sie war die Vorzeigestraße der DDR und ähnelt mit ihren imposanten Wohngebäuden aus den 50er Jahren und den sogenannten Stalinbauten der polnischen Hauptstadt Warschau.

Die nahegelegene Oberbaumbrücke verbindet die Stadtteile Friedrichshain und Kreuzberg. Im multikulturellen Kreuzberg finden Sie eine Vielfalt an Cafés und Kneipen, etwa die Bar Schwarze Traube, die an ein Speakeasy erinnert, oder das Gretchen, einer der vielen Nachtclubs in Kreuzberg.

Das The Westin Grand, Berlin verfügt über 400 elegante Zimmer, einige mit Blick auf den Boulevard Unter den Linden, der zwischen der Museumsinsel und dem Brandenburger Tor verläuft. Das Courtyard Berlin City Center befindet sich nur einen kurzen Fußweg von der Südspitze der Insel. Das Hotel Moxy Berlin Ostbahnhof bietet Designerzimmer ganz in der Nähe der East Side Gallery.

Schöneberg

Eineinhalb Kilometer südwestlich vom Potsdamer Platz finden Sie entlang der Straßen des nördlichen Stadtteils Schöneberg eine vielfältige Auswahl an Cafés, Bars und Restaurants. Dieses Viertel ist schon seit langem das Zentrum der blühenden LGBTQ+-Szene Berlins. Tom’s Bar, das Begine und das Café Berio zählen zu den vielen Treffpunkten rund um den Nollendorfplatz, einem der Hotspots der Berliner Pride-Feiern im Juli. In der Nollendorfstraße 17 erinnert eine Bronzeplakette an Christopher Isherwoods Wohnhaus in den frühen 1930er-Jahren: Auf seine Storys geht das Musical Cabaret zurück.

Gehen Sie vom Nollendorfplatz die kurze Strecke zum Kaufhaus des Westens, dem größten Kaufhaus Deutschlands. Das Shoppingparadies ist auch als KaDeWe bekannt. Witty’s am nahegelegenen Wittenbergplatz serviert eine Bio-Version der aus Berlin stammenden Currywurst, die es sich als Alternative zum Klassiker lohnt zu probieren.

Doch Berlin ist viel mehr als nur Innenstadt. Neben kulturellen Schätzen und historischen Sehenswürdigkeiten zieht es viele Besucher in die wilde Stadtnatur. Beliebt ist etwa ein Besuch des Natur-Parks Schöneberger Südgelände, der südöstlich von Schöneberg auf einem renaturierten Bahngelände liegt. Verteilt über den Park, der über eine Fußgängerbrücke erreichbar ist, können Sie abstrakte Kunstwerke und eine Dampflok bestaunen. Die in der Nähe gelegene Malzfabrik ist ein Ziegelsteinkomplex, in dem früher Gerste gemälzt wurde. Heute ist sie ein Zentrum für nachhaltiges Design, in dem Pop-up-Ausstellungen und Konzerte stattfinden.

Das schicke Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nur 10 Minuten zu Fuß vom Nollendorfplatz entfernt.

Charlottenburg

Charlottenburger Schloss

Die barocke Architektonik des Charlottenburger Schlosses (Foto: Getty Images)

Das westlich von Schöneberg und dem Tiergarten gelegene Charlottenburg ist nach Sophie Charlotte von Hannover benannt, die von 1701 bis 1705 preußische Königin war. Interessant ist ein Besuch im barocken Charlottenburger Schloss, das als Sommerresidenz für Sophie Charlotte und ihren Ehemann König Friedrich I von Preußen gebaut wurde. Mehr über die Geschichte des preußischen Königshauses erfährt man im Schloss, zu dessen weitläufigen Gärten ein Karpfenteich und ein Teehaus mit königlichem Porzellan gehören.

Das benachbarte Kunstmuseum Sammlung Scharf-Gerstenberg zeigt Werke aus drei Jahrhunderten. Der Schwerpunkt der Kollektion liegt auf dem Surrealismus, mit Werken etwa von René Magritte und Salvador Dali. Ebenfalls sehenswert und in der Nähe ist das Museum Berggruen, zu dessen Sammlung moderner Kunst über hundert Werke von Pablo Picasso und siebzig von Paul Klee zählen.

Die Prachtstraße Kurfürstendamm, in Berlin eher als Ku‘damm bekannt, ist die Heimat zahlreicher Designerboutiquen. Aus den Fenstern des Concept Stores Bikini Berlin hat man einen schönen Blick auf den Berliner Zoo. Auf dem gegenüberliegenden Platz erheben sich die ausgebombten Ruinen der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche als Erinnerung an die Folgen des Krieges in Berlin.

Die Straßen rund um den Savignyplatz warten mit vielen Bars und Essensgelegenheiten auf, darunter das vietnamesische Restaurant Saigon Green, das für Ente in Pfannkuchenteig bekannt ist. The Butcher ist eine stylische Burger-Bar im Erdgeschoss des Sir Savigny Hotel, Berlin, a Member of Design Hotels™.

Das Spa auf dem Dach des Hotel am Steinplatz, Autograph Collection ist eine Ruheoase, in der Sie einen Rundblick über die Hauptstadt Deutschlands genießen.

Das echte Berlin

Die Berlinerinnen und Berliner sind dafür bekannt, dass sie ihrem Fleckchen Stadt treu sind und hauptsächlich dort einkaufen und ihre Freundschaften pflegen. Das Stadtviertel, in dem man den Großteil seines Alltags verbringt, nennt sich hier auch „Kiez“. Einige der Viertel tragen diese Bezeichnung sogar im Namen, etwa der Güntzelkiez, Kollwitzkiez oder Schillerkiez.

Veröffentlicht am: Juli 26, 2022

Zuletzt geändert am: März 15, 2023

Artikel-Tags:  Berlin

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