Die Stadt Marrakesch am Fuße des Atlasgebirges, welches den gesamten Norden des Landes durchzieht (Foto: Getty Images)

Algerien, Marokko und Tunesien: drei nordafrikanische Länder, die besondere und vor allem unvergessliche Reisen versprechen. In diesen Ländern erwarten Sie nicht nur kilometerlange, feine Sandstrände, sondern auch Königsstädte voller Kultur und Geschichte. Die Region birgt unendlich viele Überraschungen, wenn Sie wissen, wo Sie zu suchen haben. Wir helfen Ihnen dabei, den Maghreb in all seinen Facetten zu erleben!

Tunesien bietet von der Medina von Sousse bis zur Altstadt von Tunis allerlei UNESCO-Weltkulturerbestätten. Auch an Gastfreundschaft mangelt es den Tunesiern nicht, denn sie zeigen sich Fremden und Touristen gegenüber stets aufgeschlossen und herzlich. Einen Katzensprung und einen Jasmintee entfernt erwartet Sie Constantine in Algerien. Sie gilt als die Stadt der Brücken von Mufflon, in der der algerische Malouf durch die Straßen hallt – eine arabo-andalusische Musik, die Verbindung symbolisiert. Auch in Annaba, eingebettet zwischen dem Mittelmeer und dem Edough-Massif, wird auf der belebten Straße Cours de la Révolution ausgelassen zu Malouf-Klängen getanzt. Während Algier und Oran, die beiden größten Städte des Landes, sich durch ihre historischen Wurzeln und eine überaus blühende Kultur-Szene auszeichnen, wird Sie Tlemcen mit seinem andalusischen Flair in andere Sphären befördern. Im Anschluss geht es in Richtung Marokko. Unser erstes Ziel ist die Königsstadt Fès, die Besucher mit ihrer kunstvoll verarbeiteten kobaltblauen Keramik und einer unglaublichen Vielfalt an spiritueller Musik in den Bann zieht. In der Hauptstadt des Landes Rabat treffen westliche Moderne auf orientalische Traditionen, während Sie besonders in Marrakesch am Fuße des Atlasgebirges erleben werden, wie kontrastreich Marokko sein kann.

Tunesien: ein Besuch zwischen Drillingsblumen und Mandellimonade

Sousse

Die Medina von Sousse, Tunesien

Die emblematischen Türen von Sousse inmitten der labyrinthischen Medina. (Foto: Getty Images)

Die Stadt Sousse liegt zwischen dem Mittelmeer und den benachbarten Ländern der Sahelzone. Nachdem Sie sich an den weißen Sandstränden Ruhe und Entspannung gegönnt haben, können Sie im Anschluss durch die sich schlängelnden Straßen und Gassen der Medina schlendern, die 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Vom Sousse Pearl Marriott Resort & Spa sind Sie nur wenige Fußminuten von der Küste und der Ribat-Festung (das älteste muslimische Bauwerk in Nordafrika aus dem Jahr 796 n. Chr.) oder der kleinen Bou-Ftata-Moschee entfernt. Für den Hunger zwischendurch empfehlen wir Ihnen die lokalen Spezialitäten zu kosten: Brik, Shorba und Fisch-Couscous.

Tunis

Al-Zaytuna-Moschee, Tunis, Tunesien

Das Minarett der Zitouna-Moschee in Tunis (Foto: Getty Images)

Der Besuch der Hauptstadt ist bei einer Tunesien-Reise nicht wegzudenken, denn Tunis blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück und ist heute nicht nur die größte, sondern auch die älteste Stadt des Landes. Die unglaubliche Vergangenheit der Metropole ist entlang ihrer langen Alleen und vor allem in der Medina allgegenwärtig. Letztere wurde aufgrund ihrer rund 700 Denkmäler aus der Zeit der Almohaden 1979 sogar von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet. Östlich von Tunis finden Sie die kleine, wohlhabende Stadt La Marsa und das Dorf Sidi Bou Saïd, welches einen Blick auf Karthago und dessen archäologische Stätten aus seiner römischen Vergangenheit bietet – ein absolutes Muss für Geschichtsinteressierte. Auch Feinschmecker finden in der Stadt allerlei Gourmet-Köstlichkeiten, darunter typisch tunesische Gerichte, die von Chefkoch Laurent Brun und seinem Team im Tunis Marriott Hotel neu aufgelegt wurden. Vom Sheraton Tunis Hotel aus erreichen Sie das Bardo-Museum und seinem alten Beylical-Palast mit dem Taxi in nur zehn Minuten. Im Anschluss bietet sich ein Besuch der prächtigen Ez-Zitouna-Moschee an, bei der es sich nach der Sidi-Oqba-Moschee in Kairouan um die größte und bedeutendste Moschee Tunesiens handelt. Zu guter Letzt kommen auch Naturliebhaber im Ichkeul-Nationalpark auf ihre Kosten: Der Park umfasst eine Fläche von etwa 12.600 Hektar und bildet eines der wichtigsten ornithologischen Reservate im Maghreb.

Die grenzenlose Schönheit der Mittelmeerküste Algeriens

Nordostalgerien: Annaba und Constantine

Sidi M'Cid Brücke, Constantine, Algerien

Eine der berühmtesten Brücken in Constantine, die Sidi M'Cid. (Foto: Getty Images)

Beginnen Sie mit einem Spaziergang durch die Altstadt von Annaba und schlendern Sie zu der Moschee Sidi Bou Merouane, bevor Sie sich vom freitäglichen Mittagsbuffet des Sheraton Annaba Hotels verführen lassen, das mit köstlichen Spezialitäten wie Jari und Shakhchoukha lockt. Richten Sie Ihren Blick von den malerischen Gassen der Stadt auch unbedingt auf die erhabenen Landschaften des Seraïdi-Tals oder des El-Kala-Nationalparks, die sich beim Gleitschirmfliegen auch wunderbar von oben genießen lassen!

Constantine ist vor allem für seine Architektur, seine musikalischen Kompositionen, das berühmte Jawzia (Nougat) und seine Brücken, über die die Stadt zu erreichen ist, bekannt, aber auch Geschichtsinteressierte werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Vom Constantine Marriott Hotel erreichen Sie fußläufig das Nationalmuseum Cirta und kommen von dort im Anschluss in nur wenigen Minuten zum Ahmed-Bey-Palast und der Emir-Abdelkader-Moschee mit ihren bemerkenswerten Zwillingsminaretten.

Algier

Hauptpostamt von Algier

Das Hauptpostamt von Algier, erbaut 1910 im neomaurischen Stil. (Foto: Getty Images)

Algier liegt im Zentrum der algerischen Mittelmeerküste und lockt Besucher mit seiner unvergleichlichen kulturellen als auch historischen Tiefe an. Folgen Sie den Spuren der Vergangenheit und tauchen Sie ein in die algerische Kultur. Vom Residence Inn Algiers Bab Ezzouar können Sie die Märkte von Bab el Oued, die Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika und die Ketchaoua-Moschee ansteuern. In den vielen Gärten der Stadt können Sie außerdem im Schatten von Fichten und umgeben von schönen Erinnerungen einen meditativen Spaziergang machen oder sich in Ruhe Ihrem Lieblingsbuch widmen.

Nordwestalgerien: Oran und Tlemcen

Mansourah-Moschee, Tlemcen, Algerien

Vor den Toren Mansourahs befinden sich die Reste der antiken Stadt und die Mansourah-Moschee. (Foto: Getty Images)

Von Oran kann man praktisch nur in Superlativen sprechen. Hier gehen Geschichte, Architektur und Kultur nahtlos ineinander über. Mit seinem Blick auf die Bucht ist das Le Méridien Oran Hotel & Convention Center der ideale Ausgangspunkt, um sich ein Bild von der Stadt zu verschaffen und sie lieben zu lernen. Beginnen Sie ihre Besichtigung mit einem Besuch der Herz-Jesu-Kathedrale und der Hassan-Pacha-Moschee, bevor Sie durch die engen Gassen von Sidi El Houari schlendern. Geben Sie der Versuchung nach und kosten Sie unbedingt eine typische Tajine mit Pflaumen, eine Karantika oder eine Créponné. Nach einer köstlichen Mahlzeit können Sie sich schließlich in Richtung Santa Cruz-Kapelle begeben, von der Sie einen atemberaubenden Blick auf die Mittelmeerbucht genießen werden.

Tlemcen, die Stadt der andalusischen Kunst, hat im Vergleich zum Rest des Landes eine einzigartige Identität. Vom Renaissance Tlemcen Hotel aus können Sie bequem die Überreste der antiken Stadt Mansourah, die Große Moschee oder den ebenso prächtigen El Mechouar-Palast besuchen. Schlendern Sie abends zu einem Café oder Restaurant hinüber, um die lokalen Aromen auf sich wirken zu lassen, während Sie den Serenaden arabisch-andalusischer Musik lauschen.

Marokkos Königsstädte: schillernde Modernität gepaart mit zeitloser Schönheit

Fès

Das blaue Tor von Fès, Marokko

Symbol der Stadt Fès: Kobaltblaue Keramik schmückt eines der Portale der Stadt. (Foto: Getty Images)

Historisch betrachtet gilt Fès als Königsstadt, hüllt sich jedoch in Bescheidenheit und zieht es vor, seine Schätze in engen Gassen und gewölbten Passagen zu verstecken. Eine kurze Taxifahrt vom Fes Marriott Hotel Jnan Palace bringt Sie zu den Toren seines Labyrinths, vom Karaouyine-Viertel über Fes el Bali bis hin zum Färber-Souk. Setzen Sie Ihren Besuch fort und bewundern Sie das Grab der Meriniden, das Sie mit einem angenehm malerischen Spaziergang entlang der Stadtmauer der befestigten Stadt der Königin des Maghreb erreichen.

Marrakesch

Djemaa el Fna, Marrakesch, Marokko

Bei Einbruch der Dunkelheit öffnen auf dem Platz Djemaa el Fna diverse Restaurants und es wird festlich gegessen. (Foto: Getty Images)

Vom Meridien N'Fis, mit seinem spektakulären Blick auf die Koutoubia, können Sie kreuz und quer durch das elegante Zentrum trendiger Boutiquen im Hivernage-Viertel von Marrakesch laufen. Etwas weiter befinden sich die Kopfsteinpflasterstraßen von Guéliz mit seinen beliebten Concept Stores – Some Slow Concept und Owl Concept Store – und diversen Cafés und Restaurants, die zu den gefragtesten der Stadt gehören. Nördlich der Roten Stadt finden Sie das AnaYela, Marrakesh, a Member of Design Hotels™, welches zentral neben dem Djemaa El-Fna-Platz, dem dampfenden Herz Marrakeschs, gelegen ist, das für sein traditionell serviertes Méchoui (gegrilltes Lamm) berühmt ist. Vergessen Sie nicht, dem in der Nähe gelegenen Yves-Saint-Laurent-Museum, den Majorelle-Gärten sowie dem Dar El Bacha und dem neuen Musée des Confluences einen Besuch abzustatten.

Marrakesch ist ein Paradies für Nachtschwärmer, denn die Stadt ist gefüllt mit Shows, Bars und Diskotheken sowie mehreren Casinos. Wir empfehlen Ihnen jedoch, etwas Kraft zu sparen und sich stattdessen den sportlichen Möglichkeiten in der Palmeraie zu widmen. In der sonnenverwöhnten Oase stehen Freizeitbeschäftigungen wie Kamelreiten oder Quad-Touren auf der Tagesordnung. Alternativ können Sie einen Baumwipfel-Abenteuerparcours in den Terres d'Amanar wagen, oder sich einem Trekking- oder Kletterabenteuer an den schroffen Berghängen von Jebel Toukbal hingeben.

Rabat

Der Hafen von Rabat, die Hauptstadt von Marokko

Am Fuße der Medina von Rabat liegt der malerische Hafen samt Fischerbooten. (Foto: Getty Images)

Einst eine Königsstadt, wurde Rabat nach der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1955 zur Hauptstadt Marokkos ernannt. Zum Gedenken an diesen wichtigen historischen Zeitpunkt können Sie das schöne Museum für Geschichte und Zivilisationen aufsuchen oder die ruhige Atmosphäre der Medina auf sich wirken lassen, die sich nur wenige Gehminuten vom Rabat Marriott Hotel befindet. Speisen Sie im Anschluss im Café Robuchon zu Mittag, bevor Sie sich zum Hassan-Turm und den Mausoleen von Mohammed V. und seinem Sohn Hassan II. (Großvater und Vater des derzeitigen Königs von Marokko) im Herzen eines erst 1971 fertiggestellten Palastes begeben. Ein umfassender Besuch der Stadt wird es Ihnen ermöglichen, die Einflüsse der Zivilisationen zu erkennen, die in der Seele der Stadt vibrieren und im ganzen Königreich widerhallen.


Veröffentlicht am: Oktober 27, 2022

Zuletzt geändert am: Dezember 02, 2022

Artikel-Tags:  Sousse , Tunis , Annaba , Constantine , Algiers , Oran , Tlemcen , Fez , Marrakesh , Rabat

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